Hilfe für einen angeketteten Hund
Billie, ein schwarzer und lebhafter Hund, lebte seit Jahren angekettet auf einem Bauernhof. Tag und Nacht und bei jedem Wetter. Er hatte nur eine Hundehütte aus Holz, wo er Zuflucht finden und schlafen konnte. Außerdem gab es einen kleinen Hund und ein paar Katzen, die um ihn herumstreunten und ihm ein bisschen Gesellschaft leisteten. Margreet besuchte ihn regelmäßig und brachte ihm etwas zu fressen oder führte ihn spazieren. Billie war immer überglücklich und auch die Besitzerin hatte nichts dagegen. Es sind sehr nette Personen, aber sie haben zu viele Tiere, sehr viel Arbeit mit dem Bauernhof und einen anderen Umgang mit Tieren.


Eines Tages ging ich mit Billie spazieren. Als ich ihm das Halsband anlegen wollte, sah ich eine offene Wunde an seinem Hals. Billie hatte wahrscheinlich ein neues Seil, mit dem er angebunden wurde, das aber zu eng war und in seinen Hals einschnitt. Ich informierte den Besitzer, der mir versprach, sich darum zu kümmern. Als ich jedoch das nächste Mal vorbeikam, hatte er noch nichts unternommen. Ich habe einen Termin mit dem Tierarzt vereinbart und brachte Billie zu ihm. Er rasierte ihm das Fell um den Hals, das Seil musste unter Narkose entfernt werden, die Wunde wurde mit Antibiotikum behandelt und der Tierarzt hat mir Medikamente gegen die Infektion gegeben. Wir haben ihm ein Lederhalsband gekauft, damit ihm nicht wieder ein Seil angelegt wurde. Die Wunde ist mittlerweile perfekt verheilt.

Wir suchen ein neues Zuhause für Billie, weil ihn sein Besitzer loswerden möchte. Wir besuchen ihn ab und zu, um ihn spazieren zu führen und um ihm eine Extraportion Futter zu bringen.
Verfasst von Monique Hoolt
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